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Kirche der Maria Verkündigung

Geschichte der Kirche der Maria Verkündigung

Die Kirche der Maria Verkündigung gehörte ursprünglich zum dominikanischen Kloster, das laut Erwähnungen in der Ordenschronik im J. 1293 durch Propst Jan von Wyschehrad gegründet wurde. Der ganze Klosterkomplex wurde im gotischen Stil gebaut. Die Kirche brannte im J. 1513 aus, Petr der Ältere von Zierotin, der damalige Besitzer des Schönberger Lehens, ließ die Kirche auch mit dem Kloster wiederherstellen. Sein Sohn Přemek ging aber zum lutherischen Glauben über und trieb die Dominikaner aus der Stadt, die kehrten nach Šumperk erst in der Zeit nach der Schlacht am Weißen Berge (1620) zurück. Im Jahre 1669 brannte die Kirche wieder bei einem großen Brand aus, bei dem fast die ganze Stadt zu Asche verbrannte. Dem folgenden Umbau des Klosters verdankt das Kloster seine barocke Gestalt. Im 18. Jahrhundert wurden die Seitenkapellen des hl. Jan Nepomuk und die Böhmische Kapelle angebaut. Die erste genannte Kapelle bemalte mit epischen Deckenfresken der Maler Ignác Oderlický aus Uničov. Im Rahmen der Josephinischen Reformen wurde das Kloster im Jahre 1784 abgeschaffen und das Klostergebäude diente überwiegend zu wirtschaftlichen Zwecken des Bürgertums. In der zweiten Hälfte des 20. Jhd. begann die Kirche langsam zu verfallen, obwohl sie im Jahre 1958 in das Verzeichnis der Kulturdenkmäler eingetragen wurde, wobei das Kloster zum dauerhaften Sitz der medizinischen Fachschule wurde. In den 80. Jahren befand sich die Kirche in solch einem baufälligen Zustand, dass man zu einem radikalen Umbau beitreten musste. Die Kirche wurde am Anfang der 90. Jahre zu einem Bestandteil der neuentstandenen Stadtdenkmalzone und man begann mit intensiven Bauänderungen, die erst im Jahre 2005 beendet wurden, insgesamt wurde eine Summe von 35 Mio. CZK investiert. Zurzeit ist die Kirche entweiht und dient zur Veranstaltung von bedeutenden kulturellen Veranstaltungen, Konzerten, der feierlichen Übergabe von Abiturzeugnissen, Immatrikulationen und Promotionen der Hochschulen.

Besichtigung der Maria Verkündigung Kirche

Die Besichtigung der Kirche der Maria Verkündigung ist ein fester Bestandteil der Stadtrundgänge mit einer Führung. Die Spazierrundgänge finden vom Juni bis September jeden Tag statt und beginnen jede ungerade Stunde. Ihre Eintrittskarte für die Besichtigung können Sie in der Stadtführerzentrale kaufen. Die Stadtführerzentrale finden Sie im Souterrain des Rathausgebäudes auf dem Friedensplatz Nr. 1 (náměstí Míru 1, Eingang von der Seite des Gebäudes, bei dem sich die Pestsäule befindet). Die letzte Besichtigung beginnt zwei Stunden vor Ende der Öffnungszeit.

Vermietung der Kirche der Maria Verkündigung

Die Kirche der Maria Verkündigung kann man kurzfristig zur Veranstaltung von kulturellen und gesellschaftlichen Veranstaltungen vermieten, die in ihrer Art und Weise dem Interieur der barocken Kirche entsprechen, z. B. Konzerte klassischer Musik, feierliche Übergaben von Abiturzeugnissen, Immatrikulationen und Promotionen von Hochschulen, Ausstellungen u. ä. Für Trauungs- und Bestattungszeremonien kann man die Kirche nicht vermieten.

Mietpreise:

Vorbereitung der Veranstaltung

200 CZK/Std.

Eigene Veranstaltung

500 CZK/Std.


Für eine Reservierung der Kirche für eine kulturelle Veranstaltung muss man minimal 30 Tage im Voraus einen Antrag für eine kurzfristigen Miete stellen, den Antragen können Sie hier runterladen. Für das Ausfüllen muss man die Applikation 602XML Filler installieren, diese kann man kostenlos hier runterladen.  

Kontaktperson: Bohuslav Vondruška, tel.: +420 583 388 610, +420 723 240 024,

E-Mail: bohuslav.vondruska@sumperk.cz 

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Sumperk

Klášterní kostel v ulici radniční, Autor: Bohuslav Vondruška

ul. Kladská, Šumperk, 787 01

Telefon:+420 583 388 610
E-Mail:antonin.linet@sumperk.cz
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